Der Bereich Mädchenwohngruppen

Der Bereich Mädchenwohngruppen bietet derzeit 51 vollstationäre Plätze für Mädchen und junge Frauen ab 12 Jahren in besonderen geschlechtsspezifischen Problemlagen, die aus verschiedenen Gründen in ihren Herkunftsfamilien nicht weiterleben können und einen längeren vollstationären Betreuungsrahmen benötigen.


Die Grundhaltung unserer sozialpädagogischen Arbeit verstehen wir in der Orientierung an den Bedürfnissen der Mädchen. Daher sind wir stets bestrebt individuell passende Konzeptionen anzubieten sowie weiterzuentwickeln, zuletzt die Mädchen-Pferde-Schule (MPS) – Gruppen, unser spezielles Angebot für jugendliche Schulverweigerinnen.


Das Rahmenangebot des Mädchenwohngruppenbereiches ermöglicht traumatisierten Mädchen und jungen Frauen die Gewähr eines sicheren Ortes in einem ausschließlich von weiblichen Betreuungskräften geführten Mädchenwohngefüge. Dabei ist es unser Ziel, bei Bedarf einen langfristigen Beziehungsrahmen bis hin zur Verselbständigung zur Verfügung zu stellen. Um die Entwicklung der Mädchen kontinuierlich zu begleiten und ein konstantes Beziehungsangebot zu gewährleisten, sind eine enge Vernetzung und Zusammenarbeit der einzelnen Gruppen Bestandteil der übergreifenden Konzeption.


Der Grundsatz unserer Arbeit, die Orientierung an den subjektiven und objektiven Bedürfnissen der Mädchen, ermöglicht die Wahrnehmung des verfügbaren Potentials und der Kompetenzen der Mädchen, die in weiteren Entwicklungsprozessen aktiviert und entfaltet werden können.


Unser Leitgedanke ist, die Abwertung der Handlungen und Haltungen der Mädchen nicht fortzuführen, sondern reflexiv zu übermitteln, welche Fähigkeiten sich hier zum Schutz vor Übergriffen und grenzüberschreitenden Erlebnissen in sogenannte Verhaltensstörungen zurück gezogen haben und für die Mädchen erfahrbar zu machen, welche Kraft und positiven Stärken letztendlich in jeder Einzelnen leben.


Zur Gewährung der Prozesskontinuität sowie eines konstanten Bezugsrahmens werden die Mädchen von fest zugeordneten Bezugsbetreuerinnen begleitet, welche zuständig sind für alle elementaren Belange und gezielte pädagogische Maßnahmen und heilpädagogische Interventionen. Eine Begleitung bis zur Selbständigkeit nach Auszug aus der Gruppe in ein Verselbständigungsangebot des MWG-Bereichs bzw. ins Betreute Wohnen ist konzeptionell vorgesehen.


Rechtsgrundlage für die Aufnahme in allen unseren Mädchenwohnformen:
§ 27 in Verbindung mit § 34  SGBVIII; Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche gem. §35a SGBVIII; Hilfe für junge Volljährige gem. § 41 SGB VIII.  Integrierte ISPE gem.§ 35 SGB VIII über gesonderte Zusatzvereinbarung als Zusatzleistung ist möglich.

Ansprechpartnerinnen

Margret v. Pritzelwitz
Geschäftsbereichsleiterin

Tel.: 06421 1808-35
Fax: 06421 1808-40
m.pritzelwitz(at)elisabeth-verein.de

Alexandra Böth
Bereichsleiterin

Tel.: 06421 1808-37
Fax: 06421 1808-40
a.boeth(at)elisabeth-verein.de

Christina Kaletsch
Bereichsleiterin

Tel.: 06421 1808-36
Fax: 06421 1808-40
c.kaletsch(at)elisabeth-verein.de

Anne Malag
Bereichsleiterin

Tel.: 06421 1808-55
Fax: 06421 1808-40
a.malag(at)elisabeth-verein.de