Begleiteter Umgang

Ziele

Schutz der Kinder vor möglichen Schädigungen während vertretbarer, vereinbarter Elternkontakte, die im Falle der Trennung von den Eltern bzw. eines Elternteils erhalten oder aufgebaut werden sollen.

Zielgruppen

Familien, in denen Kinder Trennungs- und Verlusterfahrungen gemacht haben und in der Gestaltung des Umgangs mit den Eltern bzw. eines Elternteils, Großeltern, Stiefeltern, Pflegefamilie Unterstützung notwendig ist. Kinder, die vor den Eltern bzw. einem Elternteil geschützt werden müssen da z.B. Gewalt- und/ oder Suchtproblematik, psychische Erkrankung, Verdacht auf Missbrauch vorliegt.

Ablauf des begleiteten Umgangs

Vorbereitungsphase:

  • Kennenlernen aller Beteiligten, um sich ein Bild über Situation, Hintergrund, Kooperationsbereitschaft und Dynamiken machen zu können
  • Elterngespräche (ggf. getrennt)
  • Konzept für Umgang entwickeln.

Zielgruppen

Familien, in denen Kinder Trennungs- und Verlusterfahrungen gemacht haben und in der Gestaltung des Umgangs mit den Eltern bzw. eines Elternteils, Großeltern, Stiefeltern, Pflegefamilie Unterstützung notwendig ist. Kinder, die vor den Eltern bzw. einem Elternteil geschützt werden müssen da z.B. Gewalt- und/ oder Suchtproblematik, psychische Erkrankung, Verdacht auf Missbrauch vorliegt.

 Ablauf des begleiteten Umgangs

Vorbereitungsphase:

  • Kennenlernen aller Beteiligten, um sich ein Bild über Situation, Hintergrund, Kooperationsbereitschaft und Dynamiken machen zu können
  • Elterngespräche (ggf. getrennt)
  • Konzept für Umgang entwickeln.

Durchführungsphase:

  • Vereinbarungen gegenseitig einhalten
  • entspannte Atmosphäre schaffen
  • Rituale entwickeln
  • Protokoll anfertigen
  • Vor- und Nachbereitungsphase für Kind einplanen
  • Begleitende Beratungsgespräche für Umgangsberechtigte.

Abschlussphase:

  • bei entspannter und stabiler Beziehung der Kinder und Umgangsberechtigten / Eltern kann sich die Begleitperson zurücknehmen- damit die weiteren Kontakte gut laufen werden die bisherigen Kontakte reflektiert und Elternvereinbarungen getroffen
  • Vereinbarung über Nachfolgekontakt.

Rahmenbedingungen:

  • Raum: Räumlichkeiten des Trägers in Bad Salzungen und Eisenach; darin sind Spielzimmer, Beratungsraum und Küche vorhanden
  • Zeit: in der Frequenz und Dauer sind Absprachen mit dem Jugendamt zu treffen bzw. die Auflagen des Gerichtes zu beachten
  • Personal: sozialpädagogische Fachkraft mit Zusatzausbildung in Beratung/Mediation


Rechtsgrundlage

§ 18, Abs. 2 und 3 SGB VIII; §§ 1626, 1631, Abs.2, 1684, 1685 BGB


Inhalte und Methoden

  • Gesprächsführung mit Eltern und Kindern
  • Beobachtung
  • Strukturierung


Voraussetzungen

  • Schriftliche Vereinbarung aller Beteiligten über Ziel, Aufgaben, Stundenumfang und Finanzierung
  • ggf. Auflage vom Gericht beachten

Ansprechpartner

Rüdiger Müller
Bereichsleitung JuFa

Tel.: 06421 16980-85
Mobil: 0172 6710931
r.mueller(at)elisabeth-verein.de

Angebote Marburg



Ambulante Hilfen:

Aufsuchende Familientherapie
Begleiteter Umgang
Betreutes Wohnen
Betreuung nach SGB XII
Elterntraining / Familienbildung
Erziehungsbeistandschaft
Mutter-Kind Betreuung
Sozialpädagogische Familienhilfe

Teilstationäre Hilfen:

Tagesgruppen

Vollstationäre Hilfen:

Familienorientierte Hilfen

Erziehungsstellen
Familienbegleitende Wochengruppen
Familienintegrative Wohngruppen
Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung

Gruppenorientierte Hilfen
Familienanaloge Wohngruppen
Intensiv Betreutes Wohnen
Mädchenwohngruppen
Wohngruppen

Hilfen mit besonderer Aufgabenstellung

Adipositas Gruppe
Jugendapartmenthäuser
MPS - Mädchen-Pferde-Schule

Schule und Ausbildung:

Berufliche Bildung
Julie-Spannagel-Schule

Weitere Angebote/Projekte:

Beratung für Eltern rechtsextremer Jugendlicher
Erlebnispädagogik
Kinder- und Jugendvertretung
Krabbelgruppen
Heilpädagogisches Reiten
Projekt Kernbach