Eine Kompetenz mit Hochkonjunktur: Medienkompetenz

Von der Schlüsselkompetenz über Handlungskompetenz, Lesekompetenz und sozialer Kompetenz bis hin zum Kompetenzteam: Das 21. Jahrhundert ist das Zeitalter der Kompetenzen, der Fähigkeit, erworbene Fertigkeiten auch zufriedenstellend ausführen zu können.


Eine davon hat derzeit Hochkonjunktur: die Medienkompetenz. Sie "macht Schule", wie beispielsweise das Bundesland Rheinland-Pfalz ein 10-Punkte-Bildungsprogramm betitelt. Da ist im Netz bereits die "Netiquette" zu finden, ein Internet-Knigge, den auch Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner befürwortet. Da erarbeiten Arbeitgeber "Social-Media"-Richtlinien angesichts von Stewardessen, die bei "Facebook" über Fluggäste meckern, oder einer Lehrerin, die im Echtzeit-Informationsnetzwerk "Twitter" über schwierige Schüler lästert. Oder da gibt es die Initiative "SCHAU HIN!", mit der das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter anderem in Zusammenarbeit mit den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten praktische Orientierungshilfen zur Mediennutzung und -erziehung geben will.


Der St. Elisabeth-Verein hat sich mit dem Thema Medienkompetenz frühzeitig beschäftigt und im Jahr 2008 die Arbeitsgruppe "PC für Kids" ins Leben gerufen. Die AG sorgt inzwischen nicht nur dafür, dass die vom Elisabeth-Verein betreuten Kinder und Jugendlichen sicher ins Netz gehen können, sondern berät auch Eltern und Betreuer, ist Ansprechpartner bei medienpädagogischen Fragen, vernetzt sich mit anderen Institutionen und Fachgruppen und stellt Informationsmaterial zusammen.


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